Der deutsche Jugendfußball ist tot, die Nachwuchsarbeit des deutschen Fußballs lässt schwer zu wünschen übrig. Fußballtalente werden nicht richtig gefördert, geschweige denn rechtzeitig erkannt. Das Training im Kinder- und Jugendfußball ist veraltet, die Kinder und Jugendlichen haben zu wenig Spielpraxis. Das Spielsystem im Jugendfußball muss geändert werden, um durch mehr Ballkontakte und Freude am Spiel das eigentliche Spielvermögen zu verbessern.
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So oder so ähnlich ist es vielerorts zu vernehmen. Frühere Fußballprofis melden sich zu Wort, Funktionäre klagen an, Reporter decken auf.
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Wir sind live dabei, um die Beisetzung des deutschen Jugendfußballs mitzuerleben.
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Doch Stop! Hier wird es nun endlich mal Zeit, auf die vielen Tausend ehrenamtlichen Trainer, Betreuer und Vereinsfunktionäre hinzuweisen. Diese opfern einen Großteil ihrer Freizeit damit, überhaupt Jugend- und Kinderfußball zu ermöglichen.
Es sind nicht etwa die großen, namhaften Traditionsclubs, die in den Kickernachwuchs investieren. Ihre Aufgabe beschränkt sich in der Regel lediglich darauf, vielversprechende Talente rechtzeitig unter Vertrag zu nehmen.
Doch wer hat die Vorarbeit dazu geleistet? Wer hat die Talente der Jungkicker denn zuerst entdeckt? Wer hat ihnen das Grundwerkzeug des Spiels beigebracht? Wer hat sie mit bestem Wissen und Gewissen begleitet und geformt?
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Aussagen über den mangelhaften Zustand des deutschen Nachwuchsfußballs treiben mir regelmäßig die Zornesröte ins Gesicht. Schließlich bringe ich mich ein, um den Kindern und Jugendlichen überhaupt zu ermöglichen, Spaß am Fußball haben zu können.
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Doch so ganz kann ich den Aussagen nun auch nicht widersprechen, auch wenn ich den Ansatz anders gestalten würde. Viel zu viel Gelder und Unterstützungen fließen in den Erhalt bereits verpflichteter Talente. Unmengen Sponsorengelder sorgen dafür, dass die „großen Clubs“ ihren Jungkickern eine angemessene Ausbildung zukommen lassen können.
Wer aber mal im Kleinen versucht hat, Unterstützer für die eigene Arbeit zu gewinnen, der wird wissen, wovon ich rede.
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Deshalb mein Fazit:
Der deutsche Jugendfußball ist noch weit weg von der Beisetzung. Allerdings müssen die Ressourcen anders gebündelt und eingesetzt werden. Wenn wahre Talente nicht schon zu Beginn erkannt werden, wird auch ein großer Verein niemals von seiner Existenz erfahren.
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