DFB-Pokal, Dienstagabend zur Primetime… Das erste Spiel des neuen Jahres, in welchem es nicht um die goldene Vorbereitungs-Ananas geht. Spitzenspiel in Stuttgart, der FC Bayern steht vor den Toren und wartet auf Einlaß.
Ebenso ergeht es tausenden von Fußballfans, die es kaum erwarten können, ihrer Mannschaft die Daumen zu drücken und mit Sprechchören vor das gegnerische Tor zu peitschen. Die Stimmung steigt, das Stadion kocht.
Doch was ist das? Während alle Zuschauer einen harten Fußballfight erwarten und sich einen spannenden Fernsehabend fern von Daily Soaps und 08/15-Serien erhoffen, passiert was völlig unerwartetes:
VFB Stuttgart vs. Bayern Bünchen
Endergebnis schlappe 1:5
Was ist denn da passiert? Wie kann ein solch desolates Ergebnis zwischen zwei traditionellen Fußballclubs zustande kommen?
Die Antwort ist ebenso simpel, wie erschreckend. Ohne jegliche Gegenwehr, ohne spielerische Raffinesse, ohne überzeugenden Willen zum Sieg, ohne entsprechende Laufbereitschaft, ist eben ein Sieg gegen den FC Bayern München mehr als Utopie.
Doch noch viel gravierender ist mal wieder die Erkenntnis, dass der wichtigste Motor eines jeden Fußballspiels ist und bleibt eben der Mittelfeldregisseur. Doch genau hieran hapert es beim VFB Stuttgart gewaltig. Charakteren wie Simak, Bastürk etc. können niemals die Antwort eines Trainers auf die Frage nach attraktivem Angriffsfußball sein. Insofern wurde das Dilemma mal wieder deutlich: Es fehlt am Zugpferd, am Spielmacher im Mittelfeld.
 Und die Moral von der Geschichte?
…wieder einen Schritt näher am Trainer Schuster
…wieder ein großer Schwung neuer Fans für 1899 Hoffenheim
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