Archive for the ‘Jugendfussball’ Category

Koordinationstraining im Jugendfußball – Einzelübungen Fußballtraining I

Mittwoch, Februar 25th, 2009

Aufbau

 

Ausgehend von der Strafraumgrenze werden 3 Hütchen aufgestellt. Der Abstand zwischen den Hütchen beträgt jeweils 5 Meter.

 

 

Ablauf

 

Der Spieler sprintet zum ersten Hütchen und wieder zurück zur Strafraumgrenze. Von dort geht es weiter zum zweiten Hütchen und zurück. Danach erfolgt ein Sprint zur dritten Markierung und dann zum Ball, der an der Strafraumgrenze abgelegt wurde mit anschließendem Torschuß.

Der perfekte Fußballtrainer im Jugendfußball

Montag, Februar 16th, 2009

Immer wieder beschäftigt mich die Frage, wie der perfekte Fußballtrainer aussehen mag. Welche Eigenschaften sollte er haben? Auf was sollte er Wert legen? Alles natürlich im Hinblick auf Jugendfußball und kindgerechtes Fußballtraining.

 

Wer kennt ihn nicht, den schreienden und brüllenden Teilzeittrainer, der die Außenlinie entlang tigert und seine „Jungs“ mit Kriegsgeschrei voranzubrüllen versucht. Aber ist dies die feine englische Art? Sieht so der „typische“ Jugendtrainer aus?

 

Um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, habe ich kurzerhand mal eben eine Frage in ein Forum geworfen, welches vorwiegend von Jugendtrainern besiedelt wird. „Wie sieht für euch der perfekte Fußballtrainer im Jugendfußball aus?“

 

Eine Antwort hat mich nun veranlasst, hier mal ein wenig genauer darauf einzugehen. Ein Forennutzer hat den perfekten Jugendtrainer wie folgt beschrieben:

Ein guter Fußballtrainer sollte folgende Grundlagen beherrschen:

… Glaubwürdigkeit

… Berechenbarkeit

… Verlässlichkeit

… nach dem Motto handeln „ganz oder gar nicht“

 

Ferner sollte sich jeder Trainer im Jugendfußball darüber bewusst sein, dass er mehrere Personen in sich vereint:

 

… den Lehrer, der etwas beibringt

… den Spielkamerad, mit dem man Spaß hat

… die Bezugsperson, der man vertraut

… den Freund, den man mag

 

Außerdem muss sich jeder Jugendtrainer im Fußball eines sicher sein, seine Worte werden gehört und seine Taten gesehen. Das wiederum kann auch als Bürde gesehen werden, da Worte und Taten eine sehr erhebliche Auswirkung auf das Verhalten der Spieler haben kann. Aussagen wie „Schule ist wichtiger als Fußball“ oder „Hausaufgaben gehen immer vor“ werden viel eher angenommen, als wenn es die Eltern selbst sagen. Genauso verhält es sich auch mit dem Verhalten auf oder neben dem Platz.

 

Wichtig sollte für jeden Trainer sein, dass:

… er sich vorbildlich verhält

… er Teamgeist vorlebt

… er angemessenen Wortschatz verwendet

… er konsequent ist

… er sich auch an Versprechen hält

 

Wer diese Regeln befolgt, wird zumindest als Trainerpersönlichkeit im Jugendfußball erfolgreich sein.

Jugendfußball - Motivation vor und während des Spiels durch Rituale

Montag, Januar 26th, 2009

Immer wieder kommt als Trainer die Frage auf, wie die Kinder- und Jugendspieler vor und während eines Fußballspiels motiviert werden können. Welche Aspekte sind wichtig, um die bestmögliche Leistung während des Spiels abrufen zu können.

 

Auch wenn es hier sicher kein Allheilmittel gibt und es auch von der Trainerpersönlichkeit selbst abhängt, möchte ich hier mal meine Vorgehensweise erläutern.

 

Motivation vor dem Spiel

 

Vor dem Spiel bedarf es zumeist keiner großen Motivation. Selbst in jungem Alter ist den Spielern die Ausgangssituation durchaus bewusst. Meist ist es eher erforderlich, ein wenig die Nervosität zu nehmen und den Stress abzubauen.

 

Hierzu bevorzuge ich, zum Einen vor dem Spiel eine gewisse Lockerheit auszustrahlen, um die Situation weitestgehend zu entspannen.

Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass ein standardisiertes Aufwärmprogramm (Lauf- und Dehnübungen) für Routine sorgt und vorhandene Anspannung abbauen kann. Selbst meine E-Jugend (immerhin stolze 9 Jahre alt) beherrscht inzwischen ein professionelles Aufwärmprogramm und kaum noch Unterstützung hierbei.

 

Ansonsten gilt:

 

Ruhe ausstrahlen

Motivierende Worte verwenden

„Anheizen“ in wohldosierter Menge (mannschaftsabhängig)

 Klare und vor allem kurze Anweisungen zur Vorgehensweise im Spiel

 

Grundlegend gilt in jedem Falle, dass es vor dem Spiel keine generelle Ansprache gibt, vielmehr muss das Gesagte zur Trainerpersönlichkeit passen und authentisch wirken. Die Spieler müssen es dem Trainer auch „abkaufen“.

 

Motivation während der Halbzeitpause

 

Die wohl schwierigste Aufgabe eines Trainers ist es wohl, ein Ruder in der kurzen Halbzeitpause noch herumreißen zu können. Wer kennt sie nicht, die Situation. Das Spiel steht auf der Kippe, oder man steht gar am Rande einer Niederlage. Hier wieder neuen Mut zu verbreiten ist mehr als schwer.

 

Hier musste ich zu Beginn meiner Laufbahn feststellen, dass die Aufnahmefähigkeit der Spieler in der Halbzeitpause nur begrenzt ist. Die einzelnen Situationen der ersten Halbzeit sind noch so sehr präsent, dass kaum die Möglichkeit besteht, die „klugen Sprüche“ des Trainers aufzunehmen.


Um diese Blockade zu durchbrechen, habe ich in der Halbzeitpause ein weiteres Ritual eingeführt. Nachdem die Spieler etwas zu Trinken zu sich genommen haben, sitzen alle in einen großen Kreis, legen sich auf den Rücken und schließen die Augen. Für die Dauer von ca. einer Minute wird kein Ton gesagt und es herrscht absolute Ruhe. Die Aufnahmefähigkeit nach dieser Pause ist nach meinen Erfahrungen enorm gesteigert. Nach Einführung dieses Rituals konnte ich eindeutig feststellen, dass die Leistung gerade zur zweiten Halbzeit wesentlich gesteigert wurde.

 

 

Mehr Bekenntnis zum Jugendfußball

Donnerstag, Januar 22nd, 2009

Wie bereits schon einmal beschrieben, bin ich mit der momentanen Präsenz des Jugendfußballs nicht wirklich zufrieden. Zu oft wird mangelhafte Jugendarbeit angeprangert, zu wenige engagieren sich noch für den Fußballnachwuchs.

 

Daher hatte ich die Idee, ein übergreifendes Bekenntnis zum Jugendfußball ins Leben zu rufen. Mit der nachfolgenden Grafik wird ein Zeichen gesetzt, dass wir uns alle um den Fußballnachwuchs kümmern und Spaß dabei haben:

 jugendfussball""

 

Wer sich daran beteiligen möchte und die Grafik in die eigene Homepage einbauen möchte, kann einfach den folgenden Code kopieren und an der gewünschten Stelle in seine Homepage einbinden:

 

HTML-Code:
1:
 
<a href="http://www.fan-blogger.de"><img class="alignnone" src="http://www.fan-blogger.de/images/jugendfussball.gif" alt="" width="120" height="120" /></a>

Die Beisetzung des Jugendfußballs

Dienstag, Januar 20th, 2009

Der deutsche Jugendfußball ist tot, die Nachwuchsarbeit des deutschen Fußballs lässt schwer zu wünschen übrig. Fußballtalente werden nicht richtig gefördert, geschweige denn rechtzeitig erkannt. Das Training im Kinder- und Jugendfußball ist veraltet, die Kinder und Jugendlichen haben zu wenig Spielpraxis. Das Spielsystem im Jugendfußball muss geändert werden, um durch mehr Ballkontakte und Freude am Spiel das eigentliche Spielvermögen zu verbessern.

 

So oder so ähnlich ist es vielerorts zu vernehmen. Frühere Fußballprofis melden sich zu Wort, Funktionäre klagen an, Reporter decken auf.

 

Wir sind live dabei, um die Beisetzung des deutschen Jugendfußballs mitzuerleben.

 

Doch Stop! Hier wird es nun endlich mal Zeit, auf die vielen Tausend ehrenamtlichen Trainer, Betreuer und Vereinsfunktionäre hinzuweisen. Diese opfern einen Großteil ihrer Freizeit damit, überhaupt Jugend- und Kinderfußball zu ermöglichen.

Es sind nicht etwa die großen, namhaften Traditionsclubs, die in den Kickernachwuchs investieren. Ihre Aufgabe beschränkt sich in der Regel lediglich darauf, vielversprechende Talente rechtzeitig unter Vertrag zu nehmen.

Doch wer hat die Vorarbeit dazu geleistet? Wer hat die Talente der Jungkicker denn zuerst entdeckt? Wer hat ihnen das Grundwerkzeug des Spiels beigebracht? Wer hat sie mit bestem Wissen und Gewissen begleitet und geformt?

 

Aussagen über den mangelhaften Zustand des deutschen Nachwuchsfußballs treiben mir regelmäßig die Zornesröte ins Gesicht. Schließlich bringe ich mich ein, um den Kindern und Jugendlichen überhaupt zu ermöglichen, Spaß am Fußball haben zu können.

 

Doch so ganz kann ich den Aussagen nun auch nicht widersprechen, auch wenn ich den Ansatz anders gestalten würde. Viel zu viel Gelder und Unterstützungen fließen in den Erhalt bereits verpflichteter Talente. Unmengen Sponsorengelder sorgen dafür, dass die „großen Clubs“ ihren Jungkickern eine angemessene Ausbildung zukommen lassen können.

Wer aber mal im Kleinen versucht hat, Unterstützer für die eigene Arbeit zu gewinnen, der wird wissen, wovon ich rede.

 

Deshalb mein Fazit:

Der deutsche Jugendfußball ist noch weit weg von der Beisetzung. Allerdings müssen die Ressourcen anders gebündelt und eingesetzt werden. Wenn wahre Talente nicht schon zu Beginn erkannt werden, wird auch ein großer Verein niemals von seiner Existenz erfahren.

 

Fan-Blogger.de


Logo

Bookmark
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bookmark Buttons
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: BoniTrust Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Kledy.de Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Publishr Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Power Oldie Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Newskick Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Jumptags Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Slashdot Bookmark bei: Propeller Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Spurl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Diigo Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Newsvine Bookmark bei: Blinkbits Bookmark bei: Ma.Gnolia Bookmark bei: Smarking Bookmark bei: Netvouz Information
Statistik