Meister vs. Meister - Die Rückkehr der Fußball-Legenden steht bevor

Februar 5th, 2010

Fußball-Legenden wie sie im Buche stehen, da fallen einem doch sofort Fußballprofis wie Sepp Maier, Andi Brehme oder Mario Basler (Supermario) ein.

Lange ist es her, dass ich von diesen Idolen aus früheren Zeiten etwas gehört habe. Bis dann heute an mich herangetragen wurde, dass demnächst ein Wiedersehen mit den Weltmeistern (54, 74 und 90) und anderen Stars aus der Welt des Profifußballs auf dem Programm steht.

Auf der Seite Meister vs. Meister existiert ein Vidoe, welches die Internetcommunity auf die Rückkehr vorbereiten soll. Ich habe mir dieses mehrmals angeschaut und möchte es Euch natürlich nicht vorenthalten:

Doch was soll uns dieses Video nun tatsächlich sagen? Was passiert in so ziemlich genau 11 Tagen? Der Countdown läuft und alle sind gespannt, was uns danach erwartet.

Spekulationen gibt es viele, an denen ich mich natürlich gerne beteiligen möchte. Spontan fällt mir dazu folgendes ein:

  • Es steht eine Traumpartie der besagten Allstars gegen einen aktuellen Meister (Weltmeister, Deutscher Meister) an?
  • Supermario Basler hat zu tief ins Glas geschaut und das Ergebnis ist ein neuer B-Movie?
  • Den altgedienten Fußballprofis sind die taktischen Geplänkel zu bunt geworden und sie planen ihr Comeback?
  • Oder doch alles nur eine orginelle Idee von einer Werbeagentur

Vielleicht stellt auch Adidas in 11 Tagen seine neue und brandheiße Kollektion vor. Wir dürfen in jedem Falle gespannt sein.

Mich hat die Neugier in jedem Fall gepackt und ich werde mich in exakt 11 Tagen auf eine Überraschung vorbereiten.

Der Countdown läuft…

Fußballkenntnis und Sportwetten

Februar 5th, 2010

In meinem Blog behandle ich zumeist allgemeine Themen rund um den Profifußball, beschäftige mich Fußballtraining und gebe mir bekannte Trainingstipps weiter.

Doch heute möchte ich mal ein wenig von der üblichen Thematik abkommen und mich ein wenig mit dem Thema beschäftigen, wie man sein Fachwissen in Sachen Sport auch monetisieren kann.

Die Sportwette

Jeder kennt die Sportwette, hat davon gehört oder sich schon selbst damit beschäftigt. Im Grunde genommen stellt die Sportwette auch nichts anderes als ein Spiel am Rande dar. Fachwissen kann hierbei eingesetzt werden, um auf einen Ausgang des Spiels, die Anzahl der Tore oder viele andere Aspekte zu wetten.

Doch muss man deutlich sagen, dass Sportwette nicht gleich Sportwette ist. Das Geheimnis steckt hierbei im Detaill, denn die verschiedenen Anbieter haben auch verschiedene Quoten. Während man beim einen Buchmacher für den Tipp eine recht geringe Quote erhalält, könnte dies bei anderen Anbietern schon wieder anders aussehen.

Deshalb empfiehlt es sich, einen Vergleich durchzuführen und die besten Buchmacher herauszufiltern. Denn die Auswahl ist groß, nicht alle Anbieter sind empfehlenswert. Daher sollte man sich die Wahl genau überlegen.

Information ist alles - Fußballseiten

Gerade bei Wetten im Bereich des Fußballs sollte man sich vorher gut informieren. Wie sieht die voraussichtliche Aufstellung aus? Was sagt die Statistik der letzten Wochen? Handelt es sich um einen Angstgegner? Wie ist die Moral des jeweiligen Teams? Mit ausreichen Infos versorgt, fällt es zumeist leichter, einen Tipp zum jeweiligen Spiel abzugeben.

Ich selbst durchforste hierbei einschlägige Internetseiten wie den Kicker, oder auch andere Sportportale. Die hier enthaltenen Infos haben mir schon den ein oder anderen ungeahnten Wetterfolg gebracht.

Fazit zum Thema Sportwetten

Man kann festhalten, dass Sportwetten durchaus ein interessantes Hobby sein können, sofern der Spaß im Vordergrund steht. Natürlich sollte man sich selbst ein Limit setzen, möglichst einen Betrag auf den man zur Not auch ohne Probleme verzichten kann.

Torwarttraining im Jugendfußball - Grundlagen eines Torspielers

Februar 2nd, 2010

Torspieler in den jeweiligen Altersklassen


Bambini bis E-Jugend

Gerade in den ersten Phasen des Fußballtrainings sind die Kinder sehr ballorientiert und sollten daher noch nicht speziell auf eine bestimmte Spielposition geschult werden. Dies gilt insbesondere für die Position des Torspielers (ehem. Torwart!).

Zu Beginn einer jeder „Fußballkarriere” steht der spielerische Umgang mit dem Ball und das Erlernen der Grundfertigkeiten. Alle Kinder sollten hierbei die Grundzüge, wie passen, schießen, stoppen und fangen lernen. Gerade die koordinativen Fähigkeiten (Einschätzen, wie und wo der Ball aufkommt etc.) wird sich im Laufe dieser Lebensphase erst noch prägen.

Wichtig ist auch, dass auch ein zukünftiger Torspieler ein guter Feldspieler sein sollte. Denn im späteren Fußballerleben wird auch er mit ins Spiel eingebunden sein.

Fazit:
Gerade in den Jugenden Bambini bis E sollte noch keine Spezialisierung vorgenommen werden und jeder Spiele jede Position ausfüllen können, auch die des Torspielers.

D-Jugend

Nach Erlernen der Grundfertigkeiten ist dies nun das perfekte Alter, um kurze Ansagen des Trainers schnell umzusetzen und in der Wettkampfsituation auch abrufen zu können. Auch hier sollte jedoch noch immer ein ballorientiertes Training (für jeden Spieler einen eigenen Ball) angeboten werden.

Die D-Jugend ist der perfekte Zeitpunkt zur Spezialisierung auf den Torspieler. Hier sollten bereits die ersten Festlegungen auf die Positionen erfolgen. Ein gesondertes Torwarttraining macht besonderen Sinn, um dem Torspieler nun die erforderlichen Techniken beizubringen.

C-Jugend

Hier beginnt wohl die schwierigste Phase eines jeden Spielers, da die Pubertät seinen Tribut zollt. Konflikte bleiben hier wohl nicht aus und gerade der Trainer sollte hier großen Wert auf Abwechslung legen, um den Spielern weiterhin den Spaß am Fußball zu vermitteln.

Für den Torwart sollte hier nun insbesondere auch Kraft- und Konditionstraining angeboten werden. Auch die Beweglichkeit und Koordination sollte explizit geschult werden. Der Persönlichkeit sollte auch durch Einzelgespräche und ein besonderes Verhältnis zum Torspieler Rechnung getragen werden.

B-Jugend

Hier beginnt nun die Zeit, in der motorische Fähigkeiten kaum oder schwer erlernt werden können. Was bislang noch nicht vermittelt wurde, kann hier kaum noch effektiv umgesetzt werden. Jedoch ist dies das perfekte Alter (kognitive Lernbereitschaft), um taktische Vorgaben gut aufzufassen und auch umzusetzen. Das Torwarttraining an sich sollte hier darauf abzielen, vorhandene Schwächen abzubauen und zu beseitigen, sowie taktische Überlegungen in das Handeln des Torspieler mit einfließen zu lassen.

A-Jugend

Diese Phase schließt den körperlichen Wachstum ab und der Spieler erreicht seine maximale Leistungskraft. Das Torwarttraining im speziellen unterscheidet sich nicht mehr von dem der Aktiven. Hier bietet sich meist auch an, die Spieler bereits mit in das Training der Aktiven einzubinden, um von der Erfahrung der älteren Spielern lernen zu können. Dies betrifft insbesondere den Torspieler.

In diese Phase fällt meist auch die Entscheidung über die weitere sportliche Karriere eines jeden Spielers. Dies sollte im Training und bei Gesprächen ganz besonders berücksichtigt werden.

Profifußball und der Lügenbaron- oder doch alles nur Taktik?

Februar 1st, 2010

Mal wieder wundert sich der Fußballfan, wie schnell und unverhofft die Wechselbörse im Profifußball einen Ab- bzw. Zugang melden kann. Erst gestern stellte ich erstaunt fest, dass es gerade beim von mir doch so bevorzugten VfB mal wieder einen der Altgedienten getroffen hat.

Hitzlsperger wechselt zum italienischen Traditionsclub Lazio Rom!

Nun ja, angesichts der mangelnden Einsatzzeiten beim VfB Stuttgart unter dem neuen Trainer Gross ist dieser Schritt sicher kein schlechter. Und angesichts der bevorstehenden Weltmeisterschaft in Südafrika auch durchaus nachvollziehbar.

Immer wieder erstaunlich ist jedoch das Konstrukt aus Lügen, Gerüchten und Halbwahrheiten, was im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung ausgebaut wird. Erst am vergangenen Mittwoch verkündete Hitzlsperger noch in der Stuttgarter Zeitung, dass ein Vereinswechsel nur die Notlösung wäre und er gerne beim VfB Stuttgart um einen Stammplatz kämpfen möchte. Gerade mal 4 Tage später befand er sich schon auf der Reise nach Rom um seinen Dienst anzutreten.

Da stellt sich die Frage, waren die Vertragsverhandlungen so schnell abgeschlossen, oder war hier nur das übliche Showgehabe vor einem Wechsel zu sehen?

Fazit:
Inzwischen gebe ich auf Loyalitätsbekundungen rein gar nichts mehr. Das Geschwätz von gestern interessiert morgen doch ohnehin keinen mehr.

Verfehlte Transferpolitik im Profifußball

November 6th, 2009

Der übliche Samstagnachmittag, Bundesliga startet den neuen Spieltag und die Fans betrachten das Geschehen, entweder durch teuer erkaufte Eintrittstickets im Stadion, oder aber vor dem heimischen Fernseher.

 

Zwar mag es in der Vergangenheit schon des öfteren Diskussionen um Fehleinkäufe im Profifußball gegeben haben. Jedoch erscheint es in dieser Saison besonders fatal zu sein. Insbesondere die Stürmer fallen hier augenblicklich negativ auf.

 

Beispiele für eine verfehlte Transferpolitik gibt es zur Genüge, hier deshalb nur eine kleine Auswahl an Verfehlungen des Managements:

Bayern München

 

 

Hochgelobter Titelaspirant in der Vergangenheit, durch systematische Verstärkung Jahr für Jahr an vorderster Front der Tabelle. So kennt man den Verein, so hat man es in Erinnerung. Viele werfen diesem Verein vor, die Konkurrenz gezielt durch Abwerben von Potential zu schwächen.

Doch in diesem Jahr ist die sonst so hochgelobte Transferpolitik weit von den bisherigen Ansprüchen entfernt.

Bestes Beispiel hierfür scheint momentan die Verpflichtung von Stürmer Mario Gomez zu sein. Während er noch in Stuttgart für seine Treffsicherheit berühmt und berüchtigt war, scheint es hiermit vorbei zu sein, seit er das Trikot von Bayern München übergezogen hat.

Schuld wird insbesondere am geänderten Spielsystem gesucht, jedoch erscheint dies in Anbetracht der finanziellen Vergütung doch mehr als Ausrede. Vielmehr war Gomez in Stuttgart gewohnt, dass das System voll und ganz auf seine Spielweise ausgerichtet war, alle anderen Mitspieler suchten und fanden ihn durch gezielte Anspiele. Im System von van Gaal ist Gomez nun leider nur einer unter vielen und spätestens jetzt erscheinen die Erfolge der Vorjahre in einem anderen Licht.

Knapp zusammen gefasst lässt sich festhalten, dass die Leistung von Gomez in keinem Verhältnis zur offenbar gezahlten Ablösesumme steht.

 

VfB Stuttgart

 

Passend zum Thema Gomez lässt sich nun natürlich die Diskussion über die Verwendung der Millionensumme nicht vermeiden. Meine Wenigkeit musste einem Verkauf von Gomez wohlwollend zustimmen, da in einem  Jahr dieser ohnehin ablösefrei gegangen wäre. Warum also nicht noch einen warmen Geldsegen in Empfang  nehmen?

Doch was mit diesem Geld tatsächlich erzielt wurde, kann wohl kaum als wirtschaftliche Investition bezeichnet werden. Vielmehr wurde ein Sturmersatz verpflichtet, der bislang diese Bezeichnung nicht ansatzweise verdient hat. Zwar hat Pogrebnyak meist einen kämpferischen Auftritt aufs Parkett gelegt, jedoch wird ein Stürmer vor allem an seinen Toren gemessen. Hier fällt die Beurteilung nicht so wohlwollend aus. Mit gerade mal 2 Treffern in 11 Spielen hat reiht er sich gemeinsam in der Torschützenliste mit Spielern wie Manuel Friedrich und Maik Franz ein, die jedoch allesamt Abwehrspieler sind.

Auch hier kann wohl kaum von einem glücklichen Händchen in Sachen Transferpolitik im Profifußball gesprochen werden.

 

Hertha BSC

 

Auch erwähnenswert ist wohl die Transferpolitik von Hertha BSC Berlin. Nach dem Weggang von Pantelic scheint in Sachen Sturm dort absolute Flaute zu herrschen. Mit gerade mal 7 (!!!) Toren nach 11 Spielen und Platz 18 in der Tabelle, kann hier wohl kaum von einem funktionierenden Sturmgespann geredet werden. Eine Verpflichtung von Artur Wichniarek erscheint angesichts der Torausbeute von 0 (!) als erfolglos zu bezeichnen. Auch hier wurde kein adäquater Ersatz gefunden.

 

Somit bleibt festzuhalten, dass die diesjährige Transferpolitik in der Bundesliga besonders in Sachen Torjäger als zum Teil verfehlt bezeichnet werden kann. Dabei sind eben Tore nicht nur wichtig für den Verein, sondern Grund für Fans, sich Spiele überhaupt anzusehen.

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